Lücking Ziegelrippendecke

Ziegeldecke nach DIN EN 15037 mit Deckenziegel nach DIN EN 15037 / DIN 4159

Die Lücking Ziegelrippendecke besteht aus vorgefertigten bewehrten Trägern und großformatigen Deckenziegeln. Mit ihr nutzen Sie die baubiologischen und bauphysikalischen Vorteile des Baustoffes Ziegel. Auf der Baustelle werden die Deckenziegel in die verlegten Träger eingehängt und mit Beton vergossen. Die Ziegel­rippen­decke ist besonders bei der Altbausanierung als Ersatz alter Decken und allen Bauaufgaben, bei denen Baukräne nicht eingesetzt werden können geeignet.

  • Homogene Bauweise in Verbindung mit Ziegel-Außenwänden
  • Montage auch ohne Kran möglich
  • Ideal für Albausanierungen und zum Selbstverlegen
  • Geringe Baufeuchte

Grafik Ziegelrippendecke

Verarbeitung

Grafik Verarbeitung Ziegelrippendecke 1

Für die Verlegung der Lücking-Ziegel­rippen­decke ist bei den geringen Träger- und Ziegel­gewichten in der Regel kein Hebe­zeug erfor­der­lich, sondern die Verlegung kann von Hand erfolgen. Unter dem Decken­auflager ist eine Lage 500er Bitumen­pappe einzulegen.
Die Träger sind mindestens 12 cm aufzulegen.

 

Grafik Verarbeitung Ziegelrippendecke 2
Am Auflager einge­hängte Ziegel dienen als Abstand­halter. Die Verlege­reihen­folge und Detail­aus­führungen sind dem Verlege­plan zu entnehmen. Montage­unter­stützungen sind nach dem im Verlege­plan angegebenen Abständen aufzustellen. Bei Spann­weiten über 4 m ist eine Überhöhung von ca. 1,5 cm vorzusehen, damit die Decke nicht optisch durchhängt.

 

Grafik Verarbeitung Ziegelrippendecke 3
Decken­ziegel werden in ausreichender Menge geliefert. Bei Querrippen, Balko­nen, Abfan­gungen usw. ist der Einbau von Negativ­ziegeln (Ziegel mit geringerer Stärke als Deckenstärke) und Zulageeisen zu beachten. Genaue Angaben über Lage und Aus­führung der Querrippen finden sich im Verlege­plan. Während der Arbeiten, besonders beim Einbringen des Betons, sind Punkt­belastungen zu vermeiden oder durch Bohlen zu verteilen.

 

Grafik Verarbeitung Ziegelrippendecke 4
Vor Einbringen des Verguss­beton C20/25 (Beton mit weicher Konsistenz verwenden), sind die Decken­ziegel vorzu­nässen. Für Nach­behand­lung und Ausschalfristen ist die DIN EN 206 / DIN 1045 zu beachten. Vor dem Aufmauern der Wände des folgenden Geschosses ist unter der ersten Ziegel­lage ein Streifen Bitumen­pappe einzulegen.

Detailausbildung

Über die Fugen zwischen den Fertigplatten werden als Stoßbewehrung entweder Streifen aus Betonstahlmatten oder Einzelstäbe gelegt. Die Dimension der Bewehrung ist im Verlegeplan angegeben.

Ist die Oberfläche der Fertig­teil­platte verschmutzt, muss sie gereinigt werden. Denn nur dann kann der erforderliche Verbund zwischen Fertigteil­platte und Ortbeton hergestellt werden.

Über einem Zwischen­auflager muss ein gegen­seitiger Abstand von mindestens 3,5 cm zwischen den Fertig­teil­platten eingehalten werden.

Grafik Ziegelrippendecke Detailausbildungen

  Schnittbild Decke 1 Schnittbild Decke 2
Dimensionen            
Deckenstärke evtl. + 5 cm Aufbeton   cm 16,5 19,0 24,0 16,5+5 19,0+5 24,0+5
Regelabstand (Mitte-Mitte Träger)   cm 50,0 50,0 50,0 50,0 50,0 50,0
Abmessungen Ziegel            
Breite oben   mm 390 390 390 390 390 390
Breite unten   mm 340 340 340 340 340 340
Höhe   mm 165 190 240 165 190 240
Länge (in Trägerrichtung)   mm 250 250 250 250 250 250
Gewicht            
Ziegel   kg/Stück 13,5 15,5 19,5 13,5 15,5 19,5
Träger   kg/m 17,0 17,0 17,0 17,0 17,0 17,0
Materialbedarf            
Ziegel   Stück/m² 8 8 8 8 8 8
Träger   kg/m 2 2 2 2 2 2
Statik            
Betonfestigkeitsklasse C 20/25
Biege-Längsdrückfestigkeitsklasse C R2/R2
Eigenlast ohne Putz und Belag   kN/m² 2,25 2,5 3,0 3,5 3,75 4,25
Verkehrslast bis   kN/m² 5,0 5,0 5,0 5,0 5,0 5,0
max. Stützweite bei min. Belastung und ohne Beschränkung der Verformung   m 4,30 5,20 6,90 6,00 6,80 7,80
Wärmeschutz            
Wärmeleitfähigkeit λR (Rohdichte ohne Aufbeton)   W/mK 0,50 0,50 0,50 0,50 0,50 0,50
Schallschutz            
Schalldämm-Maß R’w¹)   dB 52 53 55 56 57 58
Normaltrittschallpegel L’n,w¹)   dB 54 52 50 48 46 44
Brandschutz            
Feuerwiderstandsklasse nach DIN EN 13501-2 REI 90 REI 90 REI 90 REI 90 REI 90 REI 90
Feuerwiderstandsklasse F 90-A F 90-A F 90-A F 90-A F 90-A F 90-A

¹) Decke mit schwimmendem Estrich, Estrichgewicht > 70 kg/m² auf Dämmstoff mit einer dynamischen Steifigkeit von 10 MN/m³, die mittlere Masse der flankierenden Bauteile > 300 kg/m², ansonsten gelten die Randbedingungen der DIN 4109.

Technische Daten
Artikelnummer 37995
Mörtelgruppe LM nach DIN V 18580
Mörtelklasse M10 nach DIN EN 998-2
Wärmeleitfähigkeit entspricht ≤ 18 W/mK
Druckfestigkeit ≥ 10,0 MN/m²
Ergiebigkeit 20 kg/Sack ≈ 30 l
Artikelnummer 37995

¹) Decke mit schwimmendem Estrich, Estrichgewicht > 70 kg/m² auf Dämmstoff mit einer dynamischen Steifigkeit von 10 MN/m³, die mittlere Masse der flankierenden Bauteile > 300 kg/m², ansonsten gelten die Randbedingungen der DIN 4109.

Detailausbildung

deckenauflager_daz_detail_680px

Datenblatt & Prospekte