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Allgemeine Technische Informationen

An dieser Stelle finden Sie ergänzend zu den technischen Daten auf den jeweiligen Produktseiten übergreifende technische Informationen und Empfehlungen zur Planung und Verarbeitung von Lücking Ziegeln zu einem perfektem Mauerwerk.

Verarbeitung Planziegelmauerwerk

Vorbereiten

Vorführung: Mörtel anrühren

Mörtel anrühren
 

 

Vorführung: erste Ziegelschicht ausrichten

Erste Ziegelschicht lot- und waagerecht im Mörtelbett ausrichten.

Dünnbettmörtel auftragen durch Deckeln*

Vorführung: Deckeln

Planziegel setzen … Planziegel setzen …

Vorführung: Planziegel setzen
Dünnbettmörtelauftrag mit speziell entwickelten Mörtelauftraggeräten. Einfach und rationell entsteht eine gleich­mäßige, vollflächig deckelnde Dünnbettmörtelschicht über mehrere Ziegel.
Nach dem Mörtelauftrag nur noch Ziegel an Ziegel setzen.

Dünnbettmörtel auftragen durch Tauchen**

Vorführung: Ziegel in Dünnbettmörtel tauchen

Dünnbettmörtel auftragen durch Tauchen**

Vorführung: Setzen des Ziegels
Durch Tauchen in den Dünnbettmörtel werden Ziegel für Ziegel alle Stegflächen nacheinander benetzt. Der Arbeitsgang erfolgt im Wechsel Tauchen, Setzen, Tauchen, Setzen…

… fertig!

Fertige Ziegelwand

Vollfugig verarbeitet entsteht ein sauberes und hochwertiges Planziegelmauerwerk.


* Bei der Bestellung bitte den Zusatz „deckeln“ verwenden.
** Dünnbettmörtel zum Tauchen wird standardmäßig mitgeliefert.

 
Empfehlungen zu Wandaufbau und Anschlussdetails

Die Lücking Planziegel W75 und MZ-Planziegel sind technologische Spitzenprodukte, welche die An­forde­rungen an eine moderne und hochwärme­dämmende Außenwand weit über das von der EnEV geforderte Maß erfüllen. Mit ihnen ist es möglich, auch schwierige Anschlussdetails einfach, aus­führungssicher und kostengünstig umzusetzen. Mit der Wahl der Lücking Planziegel als Bau­stein für Ihr Haus entscheiden Sie sich für eine wirtschaftliche und hochwertige Lösung, die Ihre Investition und Wohn­­qualität für die Zukunft sichert.

Unsere Empfehlung:
Monolithische Außenwand 50 er Planziegel W75 und 42,5 er Planziegel MZ 60.
Sie maximiert das Dämmniveau und bietet neben den vielen Vorteilen einer massiven Wandkonstruktion, wie Langlebigkeit und Luftdichtigkeit, genügend Raum für Details und Konstruktion.

oder:
Zweischalige Außenwand 36,5 er Planziegel W75 und Planziegel MZ 70.
Sie erfordert keine Dämmung im Schalenzwischenraum, welche durchfeuchten, oder von Schädlingen befallen werden könnte. Sie ist solide und dauerhaft.

Ergänzend sind:
Optimierungen der Anschlussdetails neben der Qualität der Wärmedämmung in der Fläche wesentlich für den optimalen Wärmeschutz der Gebäudehülle. Hier bieten beide Varianten die Möglichkeit, in der Ausführung der Anschlussdetails mit 12 cm starker Däm­mung, die Wärmebrückeneffekte deutlich zu minimieren.

Zeichnung: Anschlussdetails einer monolithischen Wand; Schnitt für Drempel, Zwischendecke und Keller
Zeichnung: Anschlussdetails einer 2-schaligen Wand ohne Kerndämmung; Schnitt für Drempel, Zwischendecke und Keller
Zeichnung: Anschlussdetails einer 2-schaligen Wand mit Kerndämmung; Schnitt für Drempel, Zwischendecke und Keller

Monolithisch
42,5 cm MZ60
U-Werte bis
0,14 W/m²K

50,0 cm W75
U-Werte bis
0,14 W/m²K

Zweischalig ohne
Kern­dämmung

36,5 cm MZ70
U-Werte bis
0,17 W/m²K

36,5 cm W75
U-Werte bis
0,19 W/m²K

Zweischalig mit
Kern­dämmung

Gesamtwandstärke 46,5 cm MZ70
incl. 10 cm Kerndämmung aus Mineralwolle
U-Wert
0,15 W/m²K

 
Ausbildung Geschossdeckenauflager

Illustration: Ausbildung Geschossdeckenauflager
 
 
Weitere technische Informationen: Wärmeschutz
U-Werte verschiedener Wandkonstruktionen

Schallschutz
Schallschutz von verschiedenen Wandkonstruktionen

Baustoffbedarf
Bedarf an Ziegel und Mörtel

Brandschutz
mit Ziegelmauerwerk

Toleranzen
Zulässige Maßtoleranzen von Ziegeln nach DIN 105

Eckausbildung Planziegelmauerwerk
zur Einhaltung des richtigen Überbindemaßes nach DIN 1053
Prospekttitel Auszug aus dem Produkthandbuch als Download
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Statik

Ab 2013: fk-Werte nach DIN EN 1996

Zur Zeit liegen die charakteristischen Mauerwerkdruckfestigkeiten (fk-Werte) für die Bemessung von Zulassungsziegeln nach DIN EN 1996 noch nicht bestätigt vor. Es ist davon auszugehen, dass das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) die Zulassungsergänzungen für die Bemessung nach DIN EN 1996 mit einer Umrechnung von fk=2,64 Sigma 0 (σ0) umsetzen wird.

Nähere Auskünfte auf Nachfrage.

BAUSTEINE FÜR EINE GESUNDE WELT